18.12.09 –
Bei der Diskussion um die Zukunft des Verkehrslandeplatzes Holtenau plädieren die Parteivorsitzenden von Bündnis 90 DIE GRÜNEN Regina Rosin und Willi Vogt sowie der Fraktionsvorsitzende Lutz Oschmann für einen klaren Schnitt. Der Oberbürgermeister sollte in Abstimmung mit der Landesregierung alle notwendigen Schritte einleiten, um den Verkehrslandeplatz Kiel-Holtenau bis spätestens zum 31.12.2012 für den allgemeinen Luftverkehr zu schließen. Das ist die einzig logische Konsequenz aus der jetzigen Situation.
Die Mehrheitsfraktionen im Landtag haben klar gemacht, dass das Land seine 55 %-Beteiligung an der Flughafengesellschaft unbedingt loswerden will. Es gibt kein Landes-Interesse an einem Weiterbetrieb des Flughafens.
Es gehört nicht zu den Aufgaben der Daseinsvorsorge der Stadt Kiel, einen öffentlichen Flughafen vorzuhalten. Der internationale Hamburger Airport ist der schnell erreichbare Flughafen für die Kieler Region, die mit dem Kielius der Autokraft und dem KielEXX von Vineta auch per ÖPNV gut an den Flughafen angebunden ist.
Mit der nun feststehenden Verlegung des Marinefliegergeschwaders MFG 5 im Jahr 2012 und einer gleichzeitigen Aufgabe des Flugverkehrs in Holtenau ergeben sich große Chancen für eine zivile und vitale Stadtteilentwicklung. Die 192 ha große Fläche ist hochattraktiv für Wohnen, Gewerbe und Freizeitnutzung. Das Gebiet liegt direkt an der Förde und ist verkehrlich per Straße, Schiene und Schiff sehr gut erschlossen.
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