09.06.16 –
Antrag:
Die Verwaltung wird gebeten, das durch Beschluss der Ratsversammlung vom 21. Januar 2016 in Auftrag gegebene, zeitnah zu erarbeitende Sanierungskonzept um die Prüfung eines Pilotprojektes „Solarthermie-Anlage“ zu ergänzen, mit der das Wasser des Schwimmbeckens gewärmt werden soll. Dabei sind die Kompetenzen und Möglichkeiten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Fachhochschule Kiel einzubeziehen.
Das Ergebnis der zusätzlichen Prüfung, ob eine solche „Solarthermie-Anlage“ errichtet und betrieben werden kann, soll dem Schul- und Sportausschuss und der Ratsversammlung möglichst zeitgleich mit dem in Auftrag gegebenen Sanierungskonzept vorgelegt werden.
Begründung:
Die Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel hat die Verwaltung durch Beschluss vom 21. Januar 2016 gebeten, ihr zeitnah auf der Grundlage der Geschäftlichen Mitteilung „Eiderbad Hammer; hier: Baulicher Zustand“ (Drs. 0018/2016) ein Sanierungskonzept als Beschlussvorlage vorzulegen, das die Vor- und Nachteile insbesondere der Instandsetzungsvarianten „Folienauskleidung“ und „Edelstahlbecken“ aufführt, das eine detaillierte Kostenschätzung und einen Zeitplan für die Umsetzung enthält, und das einen Finanzierungsvorschlag der Verwaltung beinhaltet, der auch nicht verwandte Haushaltsmittel aus dem vergangenen Jahr berücksichtigen soll (Drs. 0058/2016). Mit diesem Antrag wird dieser Auftrag nachträglich erweitert mit dem Ziel, eine technische Neuerung einzuführen, nämlich das bislang ungeheizte Wasser im Schwimmbecken des Eiderbades Hammer ökologisch und ökonomisch zu wärmen.
Hierzu soll geprüft werden, ob und wie in einem Pilotprojekt eine Solarthermie-Anlage auf dem Gelände des Eiderbades Hammer integriert und betrieben werden kann. Dazu sollen Beispiele aus anderen Städten geprüft werden. Zum Beispiel betreiben die Stadtwerke Emden im städtischen Freibad Emden-Borssum die größte thermische Solaranlage Niedersachsens.
Errichtung und Betrieb einer solchen Solarthermie-Anlage hängen davon ab, ob dies ökologisch und ökonomisch verantwortbar ist. Dazu sind nähere Untersuchungen erforderlich: Energiebilanz, Kosten, gesonderte Fördermittel für die Solarthermie und weitere Rahmenbedingungen müssen geprüft und beantragt werden. In diese Prüfungen sollen das Wissen und Know-how der örtlichen Hochschulen einfließen.
gez. Ratsherr Torsten Stagars
gez. Ratsherr Falk Stadelmann
SPD-Ratsfraktion
gez. Ratsfrau Lydia Rudow
gez. Ratsherr Lutz Oschmann
Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
gez. Ratsherr Marcel Schmidt
gez. Ratsherr Sven Seele
SSW-Ratsfraktion
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