02.11.11 –
„Die Ergebnisse des Nautischen Essens in Kiel zeigen, dass wir mit unseren Forderungen Interessen vertreten, die weit über Kiel hinausgehen. Der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals ist wichtig für Schleswig-Holstein und für Hamburg. Die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region steht auf dem Spiel, wenn nicht zügig investiert wird. Bei einer Vollsperrung ist nicht nur die Schifffahrt in Schleswig-Holstein betroffen sondern auch ein Drittel des Umschlags im Hamburger Hafen in Gefahr.
Wir fordern die Bundesregierung auf, in die Zukunft zu investieren und die finanziellen Mittel für das Jahr 2012 bereitzustellen. Es kann nicht um die Entscheidung für den Hamburger Hafen oder für den Nord-Ostsee-Kanal gehen. Es handelt sich um zwei Seiten derselben Medaille. Der Bund muss ein reales wirtschaftliches Desaster und den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze verhindern. All dies hat der Bund selbst festgestellt. So sind die Planungen für die Sanierungen des Nord-Ostsee-Kanals bereits abgeschlossen. Nun ist Berlin gefragt, endlich auch die Finanzierung zu sichern und mit dem Bau zu beginnen. Im Interesse der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg sowie der Landeshauptstadt Kiel muss die Bundesregierung dringend tätig werden, bevor es zu spät ist.“
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