„Wir werden dem von der Verwaltung ausgehandelten Vergleich zwischen der Landeshauptstadt Kiel und dem Kreisverband der Kleingärtner zustimmen“, erklärt Dr. Martina Baum von der Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Das Votum der grünen Fraktion werde allerdings von erheblichen „Bauchschmerzen“ begleitet, betont die Sprecherin für Umwelt, Grünflächen, Friedhöfe und Kleingärten.
„Die Fraktion erkennt das Bemühen des Oberbürgermeisters um einen Kompromiss mit dem Kreisverband der Kleingärtner an“, so Dr. Martina Baum weiter. Und: „Wir stehen auch für ein selbstverwaltetes Kleingartenwesen in der Landeshauptstadt, zu dem aber eben auch ein angemessener Pachtzins gehört.“ Gleichzeitig fürchte die Fraktion, dass mit dem Vergleich die Strukturen im Kieler Kleingartenwesen zementiert würden, die in diese Situation geführt haben. „Das ist umso bedauerlicher, da doch erst vor einem Jahr das Kleingartenentwicklungskonzept beschlossen worden ist, das den Weg in die Zukunft weisen sollte“, erklärt Martina Baum. An manchen Stellen werde zudem die Sorge geäußert, dass einige Vereine die nächsten drei Jahre unter diesen Bedingungen nicht überstehen könnten.

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