„Wir freuen uns, dass das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume das Genehmigungsverfahren für die Verbrennung von Klärschlämmen durch die Müllverbrennung Kiel (MVK) eröffnet hat,“ so die umweltpolitischen Sprecher*innen Max Dregelies (SPD), Arne Stenger (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Ingmar Soll (FDP).
„Es ist zu begrüßen, dass die Option, Klärschlämmen per LKW nach Hamburg zu transportieren, vom Tisch ist. Mit dem neuen Vorhaben stärken wir die MVK, die eine der modernsten Müllverbrennungsanlagen in Europa betreibt,“ erklären Dregelies, Stenger und Soll. Wie in den vergangenen Jahren sei auch die freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung, mit der die MVK die Bürger*innen in den vergangenen Monaten schon über ihr Vorhaben informiert hat, vorbildlich. „Besonders begrüßen wir, dass die MVK die daraus hervorgegangene Anregung prüft und so die Bürger*innen bei der weiteren Planung einbindet.“
Nach der Novellierung der Klärschlammverordnung 2017, dürfen Klärschlämme nur noch bis 2029 bodenbezogen verwertet werden. Es ist daher für Kiel wichtig, dass frühzeitig möglichst nachhaltige Methoden zur umweltgerechten Entsorgung von Klärschlämmen und der Rückgewinnung von Ressourcen, die für den Kreislauf erhalten bleiben sollen, entwickelt und vor Ort umgesetzt werden.
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