Zur Ankündigung des Vorstandsvorsitzenden der HSH Nordbank erklären der Sprecher für Arbeit und Berufliche Bildung Peter A. Kokocinski (SPD-Ratsfraktion), der wirtschaftspolitische Sprecher Dirk Scheelje (Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen) und der arbeitspolitische Sprecher Marcel Schmidt (SSW-Ratsfraktion):
„Wir begrüßen grundsätzlich die vom neuen HSH-Vorstandsvorsitzenden Stefan Ermisch angekündigte Reduzierung des Stellenabbaus von mehr als 300 auf 240 Beschäftigte, gestreckt auf 2 Jahre und auf Basis der Freiwilligkeit.
Dennoch bleibt die Frage der langfristigen Absicherung des HSH Bankenstandorts Kiel offen und wo diese 240 Stellen letztlich abgebaut werden. Regelmäßige Vorstandssitzungen in Kiel und eine höhere Präsenz der Führungsebene sind ein gutes Signal – mehr aber auch nicht.
Die schleswig-holsteinischen Steuerzahler haben ihren Beitrag zur Rettung der Bank geleistet – aber nicht für einen alleinigen Standort in Hamburg. Wir unterstützen die Forderungen des Betriebsrates und der Gewerkschaft nach einer Absicherung von Arbeitsplätzen in Kiel!“
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