Antrag:
Die Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel erklärt, dass sie einem Wunsch der muslimischen Gemeinden in der Stadt, ein gemeinsames Iftarfest (Fastenbrechen) zu veranstalten, positiv gegenüber steht. Die Organisation und Ausstattung muss durch die Gemeinden selber erfolgen. Der Oberbürgermeister wird gebeten zu prüfen, ob ein öffentlicher Platz in der Innenstadt, z.B. der Asmus-Bremer-Platz, der Bootshafen, der Rathausplatz oder der Hiroshima-Parkder Landeshauptstadt Kiel, neben den bisher verwandten Plätzen zur Verfügung gestellt werden kann. Der Stadtpräsident wird gebeten, bei einem entsprechenden Wunsch der muslimischen Gemeinden die Schirmherrschaft für ein Fest zu übernehmen.
Begründung:
Eine öffentliche Feier zum Fastenbrechen unter Schirmherrschaft des Stadtpräsidenten würde der Gemeinschaft der Muslime die Gelegenheit geben, ihre Arbeit und ihre Traditionen unter Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit darzustellen. Eine solche Veranstaltung würde gleichzeitig deutlich machen, dass die Gemeinschaft der Muslime in der Mitte unserer (Kie-ler) Gesellschaft steht. Kiel ist eine weltoffene Stadt. Kiel ist Heimat für alle diejenigen, die hier in dieser Stadt leben und sich zu unserer freiheitlichen Grundordnung bekennen und die Toleranz unserer Gesellschaft teilen.
gez. Ratsfrau Gesa Langfeldt
f.d.R. SPD-Ratsfraktion
gez. Ratsherr Çetin Yildirim von Pickardt
f.d.R.CDU-Ratsfraktion
gez. Ratsfrau Dagmar Hirdes
f.d.R.Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ratsfrau Antje Danker
SSW
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